«Die Köhler am Napf»

In der vierzehnten Ausstellung der Fotodok-Galerie (www.fotodok-galerie.ch) stellt die Stiftung Fotodok ab dem 11. Januar 2018 die Langzeitdokumentation «Die Köhler am Napf» des Luzerner Fotografen Simon Meyer vor – zeitgleich mit dem Kinostart des Dokumentarfilms «Köhlernächte» von Robert Müller.

 

Das jahrtausendealte Handwerk der Holzkohle-Herstellung übte auf den gelernten Kunstschmied und heutigen Fotografen Simon Meyer schon immer eine grosse Faszination aus. So nahm er, begleitend zu den Arbeiten von Robert Müller am Dokumentarfilm «Köhlernächte», von 2012 bis 2017 immer wieder die kurvigen Strassen zum «Trachslis», zur «Hängelenflüe», zur «Finsteregg», zum «Unterbramboden» und zu all den anderen Köhlerplätzen im Napfgebiet unter die Räder. Dabei entstand eine umfangreiche und spannende Langzeitdokumentation über die Köhler am Napf – von der einzigen Schweizer Köhlerin Doris Wicki bis zum jungen Nachwuchsköhler Lukas Thalmann.

Die eindrücklichen Bilder zeigen nicht nur die handwerklichen Abläufe der zeitintensiven, schmutzigen und körperlich anstrengenden Kohleherstellung, sondern halten auch das lange nächtliche Warten an den schwelenden und Funken sprühenden Meilern fest.

 

 

Simon Meyer (*1968) absolvierte zunächst eine Ausbildung als Kunstschmied, bevor er beschloss, sich ganz seiner Begeisterung für die Fotografie zu widmen. Um sein sich autodidaktisch angeeignetes fotografisches Wissen zu festigen und zu erweitern, machte er ein einjähriges Praktikum bei Emanuel Ammon und arbeitete anschliessend als Assistent bei Georg Anderhub. 2012 machte er sich als Fotograf selbstständig. Simon Meyer ist seit 2009 zudem bei der Stiftung Fotodok als Geschäftsführer tätig.


Weitere Links:
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